Twitter hat angekündigt, den Zugang in der Türkei zu beschränken, ohne jedoch den betroffenen Inhalt zu spezifizieren. Die Ankündigung erfolgte am 12. Mai, einen Tag vor den Präsidentschaftswahlen. Laut Twitter’s Global Government Affairs Unit wurde diese Maßnahme ergriffen, um auf rechtliche Prozesse zu reagieren und sicherzustellen, dass Twitter weiterhin für die Menschen in der Türkei verfügbar bleibt. „Wir haben Maßnahmen ergriffen, um heute den Zugang zu einigen Inhalten in der Türkei zu beschränken. Wir haben die betroffenen Kontoinhaber gemäß unserer Richtlinien informiert. Dieser Inhalt wird im Rest der Welt weiterhin verfügbar sein“, heißt es in der Twitter-Mitteilung.

Kritik an Twitter

Nach der Ankündigung hat Twitter viel Kritik von Nutzern erhalten, die das Mikroblogging-Unternehmen der Zensur beschuldigen und behaupten, dass es aktiv gegen die Meinungsfreiheit vorgeht. Kolumnist Matthew Yglesias beschuldigte Elon Musk, im Auftrag des umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan Kritiker zum Schweigen zu bringen. Yglesias forderte Twitter auf, nichts zu tun und den Zugang für die türkische Bevölkerung zu sperren, wenn die Regierung Inhalte zensiert. Musk antwortete daraufhin, dass die Wahl darin bestehe, Twitter vollständig zu drosseln oder den Zugang zu einigen Tweets zu beschränken. Ein anderer Nutzer namens Robby Starbuck stimmte Musk zu und betonte, dass es in der Türkei nicht dasselbe wie in den USA sei und dass Pragmatismus erforderlich sei, um den Zugang zu Informationen innerhalb der Grenzen des Regierungssystems zu gewährleisten.

Zustimmung für Twitter’s Entscheidung

Ein Nutzer namens Brian Krassenstein stimmte der Entscheidung von Twitter zu und sagte, dass er damit einverstanden sei.

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