Tausende Teilnehmer bei der Revolutionären 1. Mai Demonstration

Am Abend des 1. Mai zogen mehrere Tausend Menschen durch Berlin-Neukölln und Kreuzberg bei der sogenannten Revolutionären 1. Mai Demonstration. Linke und linksradikale Gruppen hatten zu dem Protest aufgerufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um auf mögliche Gewaltausbrüche schnell reagieren zu können.

Polizei sichert Strecke mit 6300 Einsatzkräften

Die Polizei sicherte die Strecke mit 6300 Einsatzkräften und war auch mit Dolmetschern und Bundespolizei im Einsatz. Die neue Polizeiwache am Kottbusser Tor wurde dabei passiert. Berlins neuer Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) besuchten kurz vor Beginn der linken Demonstrationen die Feuerwehr in Neukölln und wünschten den Einsatzkräften alles Gute für die Nacht.

Polizeipräsidentin zeigt sich zufrieden

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik zeigte sich am Nachmittag sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des 1. Mai in der Stadt. Es sei bisher alles entspannt und friedlich verlaufen, sagte Slowik der Deutschen Presse-Agentur in Kreuzberg, nachdem sie sich einen Eindruck von der Lage verschafft hatte.

Kleinere Krawalle bei links-feministischer Demo am Vorabend

Am Vorabend hatte es in Kreuzberg bei einer links-feministischen Demo kleinere Krawalle gegeben. Die Polizei sprach von 11 verletzten Beamten.

Antisemitische Äußerungen bei der Demonstration

Während der Demonstration wurden vereinzelt Bengalos oder Böller gezündet. In der Menge schwenkten Menschen Fahnen und Transparente waren zu sehen. Es gab auch Palästinenserflaggen und antiisraelische Rufe. Das Jüdische Forum wertete bei Twitter einige Ausrufe als antisemitisch. Die Polizei schrieb dazu auf Twitter, dass die Anzeige gefertigt wurde und die Ermittlungen vom Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) durchgeführt werden.

Polizei spricht von etwa 12.000 Teilnehmern

Die Polizei sprach am Abend von etwa 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, erwartet hatte sie bis zu 15.000 Menschen. Vor Einbruch der Dunkelheit sprach eine Polizeisprecherin zunächst von einem „weitgehend störungsfreien Verlauf“ der Demonstration.

Hoffnung auf friedlichen 1. Mai

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hoffte auf einen friedlichen 1. Mai und betonte, dass die Feuerwehr bei Einsätzen rund um die Demonstration von der Polizei geschützt wird.

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