Erste Mission 2026
Gemäß dem Leiter des Astronautenzentrums der europäischen Raumfahrtagentur (ESA), Frank de Winne, sollen die ersten der fünf neuen europäischen Astronautinnen und Astronauten im Jahr 2026 zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen.
Alle Mitglieder fliegen bis 2030
Bis zum Jahr 2030 sollen alle Mitglieder der neuen europäischen Astronautengruppe die Möglichkeit haben, ins Weltall oder zur ISS zu fliegen.
Neue Astronauten-Team
Das neue Astronautenteam wurde Ende November von der ESA bekannt gegeben. Es besteht aus fünf Mitgliedern: Sophie Adenot aus Frankreich, Rosemary Coogan aus Großbritannien, Pablo Álvarez Fernández aus Spanien, Raphaël Liégeois aus Belgien und Marco Alain Sieber aus der Schweiz. Sie wurden aus mehr als 22.000 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt.
Grundausbildung in Köln
Das neue Team hat im Europäischen Astronautenzentrum in Köln mit der gut einjährigen Grundausbildung begonnen. Die Ausbildung begann Anfang April.
Parastronaut und Nicht-Europäerin
Erstmals wurde von der ESA auch ein „Parastronaut“ ausgewählt, der Brite John McFall, dem das rechte Bein fehlt. Die Weltraumagentur will in Zukunft auch Erfahrungen sammeln, ob und unter welchen Bedingungen Astronauten mit körperlicher Behinderung in den Weltraum geschickt werden können. Zum ersten Mal absolviert auch eine Nicht-Europäerin, die Australierin Katherine Bennell-Pegg, ihre Ausbildung am Astronautenzentrum der ESA in Köln. De Winne zufolge ist das „ein Beweis für die Qualität“ des europäischen Trainings.
