Künstliche Intelligenz ist noch nicht perfekt. Doch zuletzt schafften es künstliche Bilder von Donald Trump oder dem Papst wegen ihrer scheinbaren Echtheit in die Nachrichten. Hier der 7-Punkte-Plan, wie man solche Bilder der KI erkennen kann.
KI-generierte Bilder sehen täuschend echt aus
Programme wie Midjourney, DeepAI oder DALL-E ermöglichen es Laien, Fakes in kurzer Zeit zu erstellen. Die Fragen „Was ist noch echt?“ oder „Wem kann man noch vertrauen?“ werden damit akuter denn je. Bilder einer möglichen Verhaftung von Ex-US-Präsident Donald Trump oder dem Papst in hipper weißer Daunenjacke haben für Aufsehen gesorgt.
KI hat Schwächen in Details
Trotzdem ist es in vielen Fällen möglich, künstlich erzeugte Bilder mit dem bloßen Auge zu erkennen. Die Schwächen liegen in den Details. Bei Bildern mit realen Personen darauf sind das zum Beispiel die Augen-, Ohren- und Mundpartien. Besonders das Generieren echt aussehender Zähne war bislang eine Schwachstelle der KI. Auch die sehr feinen Details rund um den Haaransatz oder die Übergänge zwischen Hals und Schultern bringen die KI teils noch an ihre Grenzen. Zudem haben manche generierten Personen einen Finger zu viel oder zu wenig, manche Merkmale kommen in Fotos mit mehreren Menschen auch doppelt vor.
Blick auf Details in der Umgebung
Um KI-Bildern auf die Schliche zu kommen, lohnt neben den äußerlichen Merkmalen von Personen auch der Blick auf Details in der Umgebung: Schilder, Flaggen, Aufkleber, Namen, Firmen und anderweitige Schriftzüge sind teils frei erfunden oder nicht zutreffend. Wenn man weiß, wo ein verdächtiges Bild entstanden sein soll, lohnt sich ein Blick auf reales Fotomaterial – zum Beispiel mittels Bildersuche oder Google Street View –, um die Orte miteinander zu vergleichen.
Es gibt Möglichkeiten, KI-generierte Bilder zu enttarnen
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man KI-generierte Bilder – die als vermeintlich echt angepriesen werden – enttarnen kann. Ein 7-Punkte-Plan, der zum Teil auch für die Erkennung von Photoshop-Manipulationen geeignet ist, umfasst unter anderem die Überprüfung von Schatten und Reflexionen, die Analyse von Perspektiven und Proportionen sowie die Untersuchung von Unschärfen und Artefakten.
