Der VfB Stuttgart hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Nachdem der Coach Sebastian Hoeneß mit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage gestartet war, kassierten die Schwaben in dieser Woche gleich zwei Rückschläge. Der Druck im Abstiegskampf vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag wächst wieder.
Die Situation
Die Stuttgarter sind auf den Relegationsplatz zurückgefallen und haben drei Spieltage vor dem Ende der Saison eine schwierige Situation. Die Konkurrenten FC Schalke 04, TSG 1899 Hoffenheim und FC Augsburg sammelten Siege am 31. Spieltag, während der VfB ins Hintertreffen geriet. Droht dem VfB nach dem bisherigen Aufschwung unter Hoeneß ein Rückfall?
Die Analyse
Der Auftritt im Berliner Olympiastadion erinnerte an die schwache Leistung beim 1:2 beim FC Schalke 04, als noch Bruno Labbadia an der Seitenlinie gestanden hatte. „Meiner Meinung haben wir Spieler, die besser sind, wenn sie Platz haben“, stellte Außenverteidiger Borna Sosa fest. Den gab es gegen die kompakten Berliner nicht. „Wenn wir gegen so einen Gegner spielen wie Hertha, die mit zehn Mann verteidigen, haben wir immer Probleme. Das ist ein Fakt, glaube ich. Wir müssen darüber reden“, forderte Sosa.
Die Hoffnungsschimmer
Einen Hoffnungsschimmer für den VfB gibt es zumindest: Die verbliebenen Gegner Leverkusen, FSV Mainz 05 und TSG Hoffenheim sind eher für eine aktive Spielweise bekannt. Es sollte wieder mehr Platz für Sosa und seine Kollegen geben. Ein anderer Mutmacher ist die Tabellenkonstellation, da sind sich Sosa und Hoeneß einig. 28 Punkte und Platz 16, zwei Zähler hinter Schalke 04.
Fazit
Der VfB Stuttgart ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht in der schlechtesten Situation, aber es braucht eine Steigerung in vielen Bereichen, um den Klassenerhalt zu sichern.
