United Internet, ein Internetkonzern und Muttergesellschaft von 1&1, hat im ersten Quartal 2021 einen Umsatzanstieg von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,54 Milliarden Euro verzeichnet. Der Anstieg ist auf die gestiegene Nachfrage nach Webhosting- und Cloudprodukten zurückzuführen.

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

Allerdings sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aufgrund von Anlaufkosten für das 1&1-Netz um 4,6 Prozent auf 315 Millionen Euro. Trotzdem blieb mehr Gewinn bei United Internet hängen als von Experten erwartet.

Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen

Das Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich „Business Applications“ zeigte ein erhöhtes Interesse an Domains, Webhosting oder Cloud-Speicher, was zu einem höheren Gewinn beitrug. In den anderen drei Sparten verzeichnete United Internet Rückgänge der operativen Gewinne.

Vertrieb von Glasfaser- und DSL-Anschlüssen

Der Vertrieb von Glasfaser- und DSL-Anschlüssen über die Marke 1&1 bleibt der wichtigste Bereich für United Internet. Der Umsatz stieg um 4,6 Prozent und überschritt die Milliardenmarke. Allerdings blieb operativ weniger Gewinn hängen.

Aufbau eines eigenen 5G-Netzes

Die Tochtergesellschaft 1&1 hat ihr Ziel beim Aufbau eines eigenen 5G-Netzes bislang „nahezu vollständig“ verfehlt. Konzernchef Ralph Dommermuth zählt derzeit nur 20 Antennenstandorte, obwohl er zum Jahreswechsel eigentlich bereits 1000 vorweisen sollte. Die Schuld sieht er beim Aufbaupartner Vantage Towers, der Funkturmbetreiber und dessen Mutter Vodafone weisen den Vorwurf jedoch zurück.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert