Geoffrey Hinton, einer der Vordenker der Künstlichen Intelligenz (KI), hat seinen Job bei Google gekündigt und äußert sich besorgt über die Folgen seiner Arbeit. Obwohl KI erst seit Ende letzten Jahres im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen ist, hat Hinton die Entwicklung maßgeblich vorangetrieben. Doch nun hat er nach 50 Jahren KI-Entwicklung seine Furcht vor den Konsequenzen seiner Arbeit öffentlich gemacht.

Hinton fürchtet, dass KI intelligenter als der Mensch werden könnte

Hinton hat lange geglaubt, dass KI dem Menschen weit unterlegen sei. Doch nun stellt er sich die Frage, ob das, was in den Systemen passiert, nicht eigentlich viel besser ist als das, was in unserem Hirn geschieht. Er befürchtet, dass KI irgendwann intelligenter als der Mensch werden könnte, was wenige Menschen für möglich gehalten haben.

Hinton kritisiert das überhastete Rennen um die Vorherrschaft der Technologie

Hinton macht sich auch Sorgen darüber, dass Unternehmen wie Google die Gefahren von KI nicht im gleichen Maße sehen wie er. Er hatte bis letztes Jahr noch geglaubt, dass Google ein verantwortungsvoller Pate der Technologie sei. Doch seit das Unternehmen im Frühjahr seinen eigenen Chatbot Bard vorgestellt hat, hat sich seine Meinung geändert. Hinton kritisiert das überhastete Rennen um die Vorherrschaft der Technologie, das die Verantwortung in den Hintergrund drängt.

Hinton war einer der ersten, der neuronale Verbindungen für KI vorgeschlagen hat

Hinton schlug bereits 1972 vor, dass echte Künstliche Intelligenz nur erreicht werden könne, wenn sie wie das menschliche Hirn auf neuronale Verbindungen setzt. Seine Arbeit hat die KI-Entwicklung maßgeblich beeinflusst.

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