Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich nach dem Flüchtlingsgipfel unzufrieden geäußert. Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bezeichnete sie die Ergebnisse des Gipfels als nicht ausreichend für die Bedürfnisse der Kommunen.

Unzureichende finanzielle Unterstützung

Reker kritisierte insbesondere die einmalige zusätzliche Milliarde Euro, die der Bund für 2023 zur Verfügung stellen will, um Länder und Kommunen bei der Versorgung von Geflüchteten zu entlasten. Sie sei „nicht auskömmlich“ und reiche nicht aus, um die dauerhafte Aufgabe der Unterbringung, Betreuung und Integration von Geflüchteten zu bewältigen.

Finanzierungsfrage erst im November geklärt

Die OB beklagte auch, dass die Finanzierungsfrage erst im November geklärt werden solle. Die Kommunen benötigten jedoch „eher schnell als langsam eine Lösung“, so Reker.

Die Unterbringung, Betreuung und Versorgung von Geflüchteten stellt die Kommunen vor große Herausforderungen, die ohne adäquate Finanzierung durch den Bund nicht zu bewältigen sind, erklärte die OB.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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