Am vergangenen Wochenende kam es in einer Ferienanlage in Brandenburg zu rassistischen Übergriffen gegen Schülerinnen und Schüler aus Berlin, von denen einige einen Migrationshintergrund hatten. Der Staatsschutz ermittelt mittlerweile in dem Fall.
Jugendliche müssen nach Übergriffen die Polizei rufen
Eine Gruppe von Zehntklässlern einer Kreuzberger Schule reiste nach Brandenburg, um in einer Jugendherberge für ihre anstehende Mathe-Abschlussprüfung zu lernen. Doch mitten in der Nacht mussten sie die Polizei rufen und die Herberge verlassen, da sie von rechtsradikalen Jugendlichen rassistisch beleidigt und bedroht wurden. Die Jugendlichen gaben an, Angst gehabt zu haben.
Rassistische Bedrohungen auf Klassenfahrten sind keine Seltenheit
Solche Vorfälle sind schockierend und sollten berichtet werden, doch oft schaffen sie es nicht einmal in die Lokalzeitung. Dies kann daran liegen, dass man betroffene Kinder schützen möchte oder sich niemand an die Presse wendet. Rassistische Bedrohungen auf Klassenfahrten oder Schulausflügen sind jedoch keine Seltenheit und kommen häufiger vor, als darüber berichtet wird.
