Die Basketballmannschaft der Telekom Baskets Bonn hat nach acht verlorenen Endspielen in ihrer Vereinsgeschichte endlich den ersten Titel gewonnen. Im Finale der FIBA Basketball Champions League besiegten sie Hapoel Jerusalem mit 77:70.
Spielmacher TJ Shorts überragt
Der Spielmacher TJ Shorts war der überragende Spieler des Spiels. Mit 29 Punkten führte er das Bonner Team zum Sieg. In der BBL wurde der US-Amerikaner zum wertvollsten Spieler gekürt und am Tag vor dem Europapokal-Endspiel erhielt Shorts die MVP-Auszeichnung für die bisherige Saison in der FIBA Basketball Champions League. Nach dem Endspielerfolg wurde der Spielmacher auch zum besten Akteur des Finalturniers ausgezeichnet.
Erster Titel in der Vereinsgeschichte
Nach fünf verlorenen deutschen Meisterschaften und drei verlorenen Pokalendspielen holten sich die Bonner zum ersten Mal in ihrer 28-jährigen Vereinsgeschichte einen Titel. „Das sind die Momente, für die jeder Basketballer lebt. Das sind die Momente, auf die du vom ersten Tag im Sommer an hinarbeitest“, sagte ein emotionaler Shorts nach der Partie. „Das fühlt sich gerade nicht echt an.“
Bonns Cheftrainer Tuomas Iisalo lobt das Team
Trotz der Galavorstellung seines Spielmachers stellte Bonns Cheftrainer Tuomas Iisalo das Team heraus. „Ich denke nicht, dass es ein besseres Kollektiv im europäischen Basketball gibt“, sagte Iisalo, für den es auch der erste Titel seiner Karriere ist. „Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn wir uns in 20 Jahren wiedersehen und uns auf den Bahamas betrinken.“
Statistiken zum Spiel
Im Halbfinale besiegten die Bonner den Gastgeber Malaga mit 69:67. Im Finale war Shorts mit 29 Punkten der Topscorer. In der siebenjährigen Geschichte des Wettbewerbs hat kein Spieler in einem Endspiel mehr aufgelegt.
