Die Lage beim VfB Stuttgart
Die Lage beim VfB Stuttgart spitzt sich zu, da sie als Tabellen-17. in die verbleibenden zwei Spieltage der Fußball-Bundesliga gehen. Der Rückstand von einem Zähler auf Relegationsrang 16 könnte bis zum kommenden Sonntag, an dem sie beim FSV Mainz 05 antreten, sogar noch gewachsen sein. Im schlimmsten Fall könnte der dritte Abstieg seit 2016 nach dem Schlusspfiff bei den Rheinhessen sogar schon besiegelt sein.
Die Torwartdiskussion
Die Torwartdiskussion beim VfB Stuttgart dürfte weitergehen, da Fabian Bredlow einen überharten Einsatz gegen Bayer-Verteidiger Edmond Tapsoba verursacht hatte, was zu einem Strafstoß führte. Der extrem cool verwandelte Foulelfmeter von Serhou Guirassy aus der 57. Minute hatte nicht zum erhofften Sieg gereicht. Die Diskussionen um den zuletzt wieder etwas wackligeren Schlussmann dürften aber weitergehen.
Erfahrung aus der vergangenen Spielzeit
Sportdirektor Wohlgemuth setzt vor dem Saisonfinale auch auf die Erfahrung aus der vergangenen Spielzeit, in der sich die Mannschaft auch erst am letzten Spieltag gerettet hatte. Die Situation ist also nicht neu. Die Mannschaft stehe ja „gefühlt seit zwei Jahren unter Druck“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. „Hoffentlich kann sie damit auch besser umgehen als die anderen Mannschaften im Keller“, meinte Wohlgemuth.
Kämpferische Aussage von Fabian Bredlow
Fabian Bredlow gab sich kämpferisch und sagte: „Wir sind mental und als Team stark genug, um das zu schaffen“, mit Blick auf die sich zuspitzende Lage im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga.
Schlüsselszenen im Spiel gegen Bayer Leverkusen
Gegen Bayer Leverkusen hatte Josha Vagnoman unmittelbar nach dem extrem cool verwandelten Foulelfmeter von Serhou Guirassy aus der 57. Minute die Riesenchance zur erneuten Führung vergeben. Es waren zwei Schlüsselszenen. Insgesamt habe es mehrere gegeben, in denen der VfB laut Abwehrchef Waldemar Anton hätte cleverer agieren können.
Ausblick
Die Stuttgarter wollen „klar bleiben“ und „nicht hektisch“ werden, wie Trainer Sebastian Hoeneß ankündigte. Die Mannschaft stehe ja „gefühlt seit zwei Jahren unter Druck“. Natürlich werde aber nun die „nervliche Anspannung zunehmen.“ Das große Zittern in und um ganz Stuttgart geht weiter.
