Markus Kauczinski, der derzeitige Cheftrainer des Drittliga-Aufstiegskandidaten SV Wehen Wiesbaden, hat in einem Interview mit der dpa seine Einschätzung zur aktuellen Situation seines ehemaligen Clubs Karlsruher SC (KSC) gegeben.

Gute Perspektiven durch Stabilität

Kauczinski sieht gute Perspektiven für den KSC, da der Verein nun eine gewisse Stabilität in der zweiten Liga erreicht hat. Er glaubt, dass durch die Weiterentwicklung junger Spieler und Transfers etwas aufgebaut werden kann.

Großer Wurf möglich

Obwohl der KSC momentan im Mittelfeld der Tabelle spiele und nicht viel investieren könne, glaubt Kauczinski, dass mit dem neuen Stadion etwas entsteht und es möglich ist, mal einen großen Wurf zu landen. Allerdings sollte dies nicht als großes Ziel angestrebt werden, sondern mit Geschick aus der Außenseiterrolle heraus.

Wiedersehen in der kommenden Saison?

Für Kauczinski könnte es in der kommenden Saison ein Wiedersehen mit dem KSC geben, da die Wiesbadener auf dem vierten Tabellenplatz stehen und am Samstag beim Spitzenreiter SV Elversberg antreten.

Zurückhaltung bei möglicher Rückkehr

Obwohl Kauczinski von 2001 bis 2016 für den KSC arbeitete und zuletzt vier Jahre als Chefcoach der Profis tätig war, äußerte er sich zurückhaltend zu einer möglichen Rückkehr in die Zukunft. Er betonte, dass der Zeitpunkt und die Konstellation für alle passen müssen.

Der gebürtige Gelsenkirchener hat seinen Wohnsitz immer noch in Karlsruhe und bezeichnet die Stadt als seine Heimat.

Zum Abschied vom KSC erhielt Kauczinski einen Blumenstrauß, was seiner Meinung nach kaum ein Trainer bekommt.

Der Vertrag von Kauczinski beim SV Wehen läuft bis 2025.

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