Volker Struth, der Berater von Julian Nagelsmann, hat öffentlich Kritik am deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München geübt. Konkret geht es um die Art und Weise der Trennung von dem 35-jährigen Trainer.

Kritik an der Trennung

In einem Podcast der „Bild“-Zeitung namens „Phrasenmäher“ äußerte sich Struth negativ über den Ablauf der Trennung von Nagelsmann Ende März. Er sagte: „Das ‚Wie‘ habe ich so noch nie kennengelernt.“ Die Entscheidung der Bayern hatte damals für viele Diskussionen gesorgt.

Unerwarteter Anruf

Struth berichtete, dass er gerade in einem Kölner Restaurant Wein getrunken hatte, als ihn ein Journalist anrief und sagte: „Das ging ja jetzt aber schnell mit Julian.“ Struth wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was passiert war. Erst später erfuhr er von der Trennung seines Schützlings.

Enttäuschung über Informationspolitik

Struth ärgerte sich besonders darüber, dass er erst 24 Stunden später vom Club von der Freistellung erfahren hatte. Nagelsmann habe ebenfalls von nichts gewusst und sei überrascht gewesen. Struth hält die Entscheidung der Bayern, Nagelsmann zu entlassen, „nach wie vor für falsch“, da er ihn für einen „sehr, sehr guten Trainer“ hält.

Zukunft von Nagelsmann

Struth ist jedoch zuversichtlich, dass Nagelsmann in Zukunft seine Fähigkeiten als Trainer unter Beweis stellen wird. Er sagte: „Ich glaube, dass er das in den nächsten 15, 20 Jahren, wenn er dann irgendwo mal wieder startet, auch noch unter Beweis stellt.“

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