Der ARAG Konzern konnte im Geschäftsjahr 2022 erneut ein starkes Wachstum von 9 Prozent verzeichnen. Das internationale Versicherungsgeschäft stieg um 10 Prozent, während das deutsche um 8,2 Prozent wuchs. Der Konzern gewann in Deutschland mehr als 90.000 neue Kunden. Das umsatzstärkste Segment war ARAG Kranken mit einem Wachstum von 12,7 Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis wurde um 33,5 Prozent gesteigert.

Starke Bilanz für ARAG Konzern

Der ARAG Konzern steigerte seine Bruttobeitragseinnahmen im Jahr 2022 um 9 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden EUR. Die Gesamtleistung des Konzerns inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften lag über 2,2 Milliarden EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis wurde weiter stark ausgebaut und stieg um 33,5 Prozent auf knapp 158 Millionen EUR. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 97,3 Millionen EUR.

Starke Nachfrage nach Rechtsschutz- und Krankenversicherungen

Im Jahr 2022 baute der ARAG Konzern seine Geschäfte weiter aus. Auf dem deutschen Markt hielt die starke Nachfrage nach Rechtsschutz- und Krankenversicherungen unvermindert an. Die Beitragseinnahmen stiegen um 8,2 Prozent auf rund 1,3 Milliarden EUR. Die internationalen ARAG Einheiten lieferten 10 Prozent mehr Einnahmen und steigerten ihre Beiträge auf 907,2 Millionen EUR. Ende 2022 hatte der ARAG Konzern insgesamt rund 12 Millionen Policen in seinem Bestand.

Kompensation des niedrigeren Kapitalanlageergebnisses

Durch die Entwicklung der Finanzmärkte in 2022 liegt das Kapitalanlageergebnis mit 52 Millionen EUR klar niedriger als im Vorjahr (80,3 Millionen EUR). Der Konzern kompensierte diesen Rückgang jedoch durch seine sehr guten technischen Ergebnisse: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 97,2 Millionen EUR und damit 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert (86,7 Millionen EUR).

„Wir treffen den Bedarf unserer Kundinnen und Kunden. Das gelingt nicht nur punktuell, sondern gilt für das gesamte Unternehmen mit allen Segmenten. Die ARAG wächst dynamisch, verbessert gleichzeitig ihre Erträge und nutzt die Gewinne für Investitionen in Personal und Technologie sowie zur Stärkung der Solvenz“, erläuterte Dr. Renko Dirksen, Vorstandssprecher der ARAG SE bei der Bilanzvorlage des ARAG Konzerns.

Die Combined Ratio des Konzerns verbesserte sich auf 86,7 Prozent nach 89,2 Prozent in 2021. Die Schadenaufwendungen stiegen auf 1,09 Milliarden EUR gegenüber 1,03 Milliarden EUR im Vorjahr. Trotz starkem Beitragswachstum sank die Konzern-Schadenquote von 51,7 Prozent auf 50,2 Prozent. Die Kostenquote sank ebenfalls, von 37,5 Prozent auf 36,5 Prozent.

Der ARAG Konzern startete sehr erfolgreich ins laufende Geschäftsjahr 2023.

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