Absturz und Suche

Beim Absturz einer Cessna 206 im Regenwald Kolumbiens am 1. Mai kamen drei erwachsene Passagiere ums Leben. Es wird vermutet, dass drei Kinder den Absturz überlebt haben könnten. Fast einen Monat später haben Soldaten bei der Suche nach den vermissten Kindern weitere Spuren gefunden.

Entdeckungen

Die Suchmannschaften fanden auffällig zerbrochene Äste und geöffnete Lebensmittelpakete. Zuvor hatten Soldaten bereits einen Fußabdruck gefunden, der von einem 13-jährigen Mädchen stammen könnte, das zu den vier vermissten Geschwistern gehört. Auf der Suche nach den Kindern fanden die Soldaten Schuhe, Windeln, eine Babyflasche, eine aus Blättern und Ästen gebaute Notunterkunft sowie halbverzehrte Früchte.

Schwierigkeiten bei der Suche

Der Regenwald in der Region ist sehr dicht, was die Suche nach den Vermissten erheblich erschwert. Trotzdem gibt es Hoffnung, die Kinder zu finden.

Hintergrund

Die Kinder gehören zu einer indigenen Gemeinschaft und waren Medienberichten zufolge mit ihrer Mutter auf dem Weg zu ihrem Vater, der nach ständigen Drohungen bewaffneter Gruppen aus der Region geflohen war. Ihre Kenntnis der Region könnte ihnen geholfen haben, nach dem Absturz im Dschungel zu überleben.

Aufruf zur Hilfe

Der Kommandeur der Suchaktion „Operation Hoffnung“, General Pedro Arnulfo Sánchez, appellierte an die Öffentlichkeit, bei der Suche nach den Kindern zu helfen.

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