Am 22. Juni 2023 findet in Fürstenfeldbruck bei München die Zukunftskonferenz „TAG DER INDUSTRIEKOMMUNIKATION“ (TIK) statt. Der Bundesverband Industrie Kommunikation (BVIK) veranstaltet die Konferenz, auf der Best Practices von Trumpf, Igus, Harting, ebm-papst, baramundi, Haas, Sennebogen, Geberit und Schmalz vorgestellt werden. Ziel ist es, mittelständischen Unternehmen zu zeigen, wie sie den Spagat zwischen persönlichem Kontakt und digitalen Tools im Industrie-Marketing meistern können.
Veränderte Erwartungen der Kunden
US-amerikanische Einkäufer nutzen inzwischen zehn verschiedene digitale Kanäle, um sich vor der Bestellung über Produkte und Leistungen zu informieren. Auch hierzulande setzen Industrie-Vertriebe zunehmend neue digitale Tools ein, um Kunden zielgenau zu erreichen. Kunden erwarten im Geschäftskontext mit Unternehmen (B2B) inzwischen das gleiche Markenerlebnis, das sie aus ihrer privaten Interaktion mit den großen Marktführern gewohnt sind. Die Kommunikation soll schnell, einfach, jederzeit und überall funktionieren. Bislang schaffen es jedoch nur wenige B2B-Unternehmen, ihren Besuchern stets relevante und maßgeschneiderte Inhalte zu bieten.
Datengetriebenes Marketing entscheidend für Erfolg
Für mittelständische Anbieter kann es eine Herausforderung sein, die eigene Marketing-Strategie anzupassen und die neuen digitalen Kanäle mit Inhalten zu füllen. Laut Branchenumfrage „bvik-Trendbarometer Industriekommunikation 2023“ halten knapp 80 Prozent der B2B-Marketer das datengetriebene Marketing künftig für den entscheidenden Erfolgsfaktor im B2B. Ohne datengetriebene, automatisierte Prozesse wird es dem Mittelstand schon in kurzer Zeit unmöglich werden, den Anforderungen der Märkte standzuhalten.
Traditionelle Kontaktpflege bleibt wichtig
Gleichzeitig zählt im B2B-Geschäft nach wie vor der traditionelle persönliche Kontakt, der beispielsweise auf Messeveranstaltungen gepflegt wird. Hier wird die für beide Geschäftspartner wichtige Vertrauensbasis gelegt. Auf der Suche nach dem geeigneten Mix aus altbewährten und neuen Werkzeugen helfen Best Practice-Beispiele. Beim so genannten „Future Slam“ zeigen jeweils Vertreter aus Industrie und Kommunikation zusammen, was sich analog wie digital in der Praxis bewährt hat.
