Nach den verheerenden Waldbränden in Jüterbog, Lübtheen und Hagenow fordert der Deutsche Feuerwehrverband Konsequenzen von den zuständigen Behörden. Insbesondere auf ehemaligen Truppenübungsplätzen müssen die kritischen Flächen von Munitionsresten geräumt werden, um Waldbrände zu verhindern, so der Leiter des Arbeitskreises Waldbrand beim Feuerwehrverband, Ulrich Cimolino.
Selbstentzündungen von Munitionsresten als möglicher Auslöser
In der Vergangenheit wurden Selbstentzündungen von Munitionsresten immer wieder als möglicher Auslöser von Waldbränden identifiziert. Zudem stellen die Sprengstoffe eine Gefahr bei Löscharbeiten dar. Deshalb fordert der Feuerwehrverband eine konsequente Räumung der belasteten Flächen.
105.000 Hektar bundesweit betroffen
Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) bestätigt, gelten bundesweit etwa 105.000 Hektar als entsprechend belastet. Dabei handelt es sich um insgesamt 1800 Flächen. Die Bima ist für die Räumung der Flächen zuständig.
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