Erstes formales Interview

Die Vizepräsidentin der USA und demokratische Kandidatin Kamala Harris führte am Freitag (indische Zeit) ihr erstes formales Interview im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2024, die im November stattfinden. In einem Gespräch mit Dana Bash von CNN nutzte Harris die Gelegenheit, um den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu kritisieren und betonte, dass sich ihre „Werte nie geändert“ hätten.

Kritik an Donald Trump

Kamala Harris äußerte sich stolz über die Erfolge der Regierung von Joe Biden, die dazu beigetragen hätten, die Inflation auf weniger als 3% zu senken und die Kosten für Insulin für Senioren auf 35 Dollar pro Monat zu begrenzen. Sie wies darauf hin, dass Trump versprochen hatte, Medicare zu erlauben, die Preise für Medikamente auszuhandeln, was jedoch nicht umgesetzt wurde. „Wir haben es getan“, erklärte Harris.

Spaltung der Nation

Harris kritisierte Trump dafür, die Nation zu spalten und eine Agenda zu verfolgen, die den Charakter und die Stärke der Amerikaner verringere. Sie betonte, dass Amerika „bereit sei, ein neues Kapitel aufzuschlagen“.

Engagement für Israel

In Bezug auf den Konflikt zwischen Israel und Hamas sprach Harris sich für eine „Zwei-Staaten-Lösung“ aus. Sie bekräftigte ihr Engagement für die Verteidigung Israels und ihre Entschlossenheit, die Geiseln zu befreien. „Ich bin unmissverständlich und unbeirrbar in meinem Engagement für die Verteidigung Israels“, erklärte sie.

Reaktion auf Kritik

Harris wies die Behauptung von Trump zurück, sie habe sich aus politischen Gründen „schwarz gemacht“. Als Frau mit afroamerikanischer und südasiatischer Abstammung ließ sie sich von dieser Kritik nicht aus der Ruhe bringen.

Einladung zur Zusammenarbeit

Harris betonte, dass sie als Präsidentin für „alle Amerikaner“ handeln würde. Sie erklärte, dass sie bereit wäre, einen Republikaner in ihr Kabinett zu berufen, falls sie bei den kommenden Wahlen gewählt werde. Konkrete Namen nannte sie jedoch nicht, stellte aber fest, dass es im Interesse der amerikanischen Öffentlichkeit wäre, einen Republikaner in ihrem Kabinett zu haben.

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