Gespräch mit US-Außenminister
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew ein Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken abgehalten, bei dem er erneut die Freigabe westlicher Waffen mit großer Reichweite ansprach. Selenskyj betonte die Wichtigkeit, dass die Argumente der Ukraine in dieser Angelegenheit Gehör finden.
Forderung nach Aufhebung der Einschränkungen
Die Ukraine hat seit geraumer Zeit die westlichen Verbündeten aufgefordert, die bestehenden Einschränkungen für den Einsatz von reichweitenstarken Waffen aufzuheben. Kiew plant, mit diesen Raketen militärische Ziele im russischen Hinterland anzugreifen.
Unterstützung für die Fronttruppen
Selenskyj bat auch um Unterstützung für die ukrainischen Truppen an der Front sowie um Hilfe bei der Verwirklichung einer Strategie, die auf einen gerechten Frieden abzielt.
Friedensgipfel im Gespräch
Ein weiteres Thema der Gespräche war ein möglicher zweiter Friedensgipfel. Bei einem ersten Gipfel in der Schweiz im Juni war Russland nicht eingeladen. Für die Neuauflage wird diskutiert, ob Russland eingeladen werden könnte. Die russische Führung hat betont, dass ein Frieden nicht ohne ihre Beteiligung ausgehandelt werden könne und sich nicht von der Ukraine oder dem Westen die Bedingungen diktieren lassen möchte.
Aktuelle Lage in der Ostukraine
In den letzten Wochen hat Russland im ostukrainischen Gebiet Donezk mehrere Ortschaften eingenommen. Beobachter vermuten, dass Moskau kein ernsthaftes Interesse an Verhandlungen hat.
Hilfen für die Ukraine
Blinken und der britische Außenminister David Lammy kündigten bei einer Pressekonferenz in Kiew weitere Hilfen für die Ukraine an. Die Frage des Einsatzes westlicher Waffen mit großer Reichweite gegen Ziele in Russland blieb jedoch ungeklärt.
