Aktueller Stand der Planung
In Berlin wird es voraussichtlich keine baldige Umsetzung einer Magnetschwebebahn geben. Die Verkehrsverwaltung hat bislang keine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und auch keine entsprechenden Planungen angestoßen.
Antwort der Senatsverwaltung
Diese Informationen stammen aus einer schriftlichen Antwort der Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt, die von Senatorin Ute Bonde (CDU) auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg gegeben wurde. Der RBB berichtete zuvor über das Thema.
Kritik an der Idee
Im vergangenen November hatte CDU-Fraktionschef Dirk Stettner die Idee einer Teststrecke für eine Magnetschwebebahn in Berlin vorgeschlagen, was jedoch auf viel Kritik stieß. Verkehrsforscher und Umweltverbände, darunter der BUND, bezeichneten den Vorschlag als unrealistisch oder unnötig.
Unterstützung innerhalb der CDU
Trotz der Kritik gab es innerhalb der CDU einige Befürworter für das Konzept der Magnetschwebebahn. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach sich später ausdrücklich für die Idee aus. Auch Verkehrssenatorin Bonde hob im Juni die zahlreichen Vorteile einer Magnetschwebebahn hervor.
Vorteile der Magnetschwebebahn
Bonde betonte Aspekte wie geringen Verschleiß, leisen Betrieb, eine vergleichsweise schnelle Bauweise der Trassen und die Möglichkeit, Solarpanels zu integrieren. Diese Argumente wurden jedoch von den Oppositionsparteien Grüne und Linke sowie von einigen SPD-Abgeordneten skeptisch betrachtet.
Ausblick
In Anbetracht der aktuellen Situation bleibt die Magnetschwebebahn in Berlin voraussichtlich noch für längere Zeit ein Thema der Zukunft.
