Susie Wiles übernimmt Verantwortung
Susie Wiles wird die neue Stabschefin von Donald Trump im Weißen Haus. Diese Position gilt als eine der herausforderndsten in Washington, da sie für die Koordination mit Gesetzgebern, Regierungsbeamten und externen Gruppen verantwortlich ist, während sie gleichzeitig den reibungslosen Betrieb des Weißen Hauses sicherstellt.
Herausforderungen unter Trump
Die Aufgabe ist besonders schwierig, da Trump bekannt dafür ist, Personen, die versuchen, Ordnung in seinen chaotischen Führungsstil zu bringen, zu missbilligen. In seiner ersten Amtszeit hatten vier Personen das Amt des Stabschefs inne, wobei die Amtszeiten häufig in Konflikten endeten. Ob sich diese Muster wiederholen, bleibt abzuwarten. Bisher hat Wiles jedoch besser abgeschnitten als viele ihrer Vorgänger und führte Trumps Präsidentschaftswahlkampf zum Sieg.
Vorgänger von Susie Wiles
Ein Blick auf die vorherigen Stabschefs zeigt die Herausforderungen, die mit dieser Rolle verbunden sind. Reince Priebus war der erste Stabschef und hatte zuvor den Republikanischen Nationalkomitee geleitet. Er versuchte, die Spannungen zwischen dem parteiinternen Establishment und Trumps Bewegung zu managen, was jedoch oft zu internen Konflikten führte und legislative Erfolge verhinderte.
Priebus und Scaramucci
Priebus wurde von Anthony Scaramucci abgelöst, der nur kurz als Kommunikationsdirektor tätig war und Trump öffentlich kritisierte. Priebus wurde am 28. Juli 2017 über Twitter entlassen, was für die turbulente Zeit unter Trump typisch war.
John Kellys Amtszeit
John Kelly, der als nächster Stabschef folgte, hatte zuvor als Minister für Innere Sicherheit gedient. Obwohl Trump seine militärische Disziplin schätzte, führte Kellys Versuch, Ordnung im Weißen Haus zu schaffen, zu Spannungen mit dem Präsidenten. Kelly wurde am 8. Dezember 2018 ohne Nachfolger entlassen und äußerte sich später kritisch über Trump.
Fazit
Die Rolle des Stabschefs im Weißen Haus bleibt eine der anspruchsvollsten, insbesondere unter einem Präsidenten wie Trump, der für seine unkonventionellen Führungsmethoden bekannt ist. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich Wiles in dieser Position behaupten kann.
