Details des Vorfalls
Am Samstagmorgen ereignete sich eine Explosion am Bahnhof in Quetta, Pakistan, bei der mindestens 25 Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden. Die Baloch Liberation Army hat sich zu dem Anschlag bekannt, der auch 14 Angehörige der Armee das Leben kostete.
Schockierende Szenen
Ein Journalist der AFP berichtete von blutüberströmten Böden und zerfetzten Rucksäcken am Tatort. Eine große Metallplatte, die die Passagiere vor Witterungseinflüssen schützen sollte, wurde durch die Explosion weggeschleudert. Lokale Nachrichten zeigten Bilder der zerstörten Stahlkonstruktion des Plattformdaches sowie eines demolierten Teestands, während Gepäckstücke überall verstreut lagen.
Zeitpunkt und Ort der Explosion
Die Explosion ereignete sich gegen 8:45 Uhr Ortszeit am Gleis 1 des Bahnhofs. Berichten zufolge befanden sich etwa 100 Personen in der Nähe, als der Vorfall geschah. Die offizielle Nachrichtenagentur Associated Press of Pakistan berichtete, dass die Detonation in der Nähe des Ticketstands stattfand, während zwei Züge zur Abfahrt bereitstanden.
Suizidattentäter vermutet
Lokale Medien berichten, dass der Anschlag möglicherweise von einem Selbstmordattentäter verübt wurde, der mit Gepäck in den Bahnhof gelangte, nachdem er die Sicherheitskontrollen umgangen hatte. Der Senior Superintendent der Polizei in Quetta, Mohammad Baloch, äußerte, dass zunächst der Verdacht bestand, dass Sprengstoff im Gepäck versteckt war, aber nun die Möglichkeit eines Selbstmordanschlags in Betracht gezogen wird.
Sicherheitsmaßnahmen und Rettungsaktionen
Nach dem Vorfall wurden in verschiedenen Stadtteilen von Quetta verstärkte Sicherheitskontrollen eingerichtet, und die Frontier Corps wurden zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt. Feuerwehrleute und Rettungskräfte arbeiteten am Samstagnachmittag daran, das zurückgelassene Gepäck auf der Plattform zu durchsuchen, während schwer bewaffnete Sicherheitskräfte die Umgebung absicherten.
