Claudia Sheinbaum äußert sich
Am Montag, dem 23. Dezember, hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum die Regierung Panamas in ihrer Haltung gegen die Drohung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump unterstützt. Trump hatte angedeutet, die Kontrolle über den Panamakanal wiederherstellen zu wollen. Sheinbaum betonte während ihrer regulären Pressekonferenz: „Der Panamakanal gehört den Panamaischen.“
Trump und seine Aussagen
Die Kommentare von Sheinbaum folgten auf Trumps Äußerungen, in denen er Panama vorwarf, hohe Gebühren für die Nutzung des Kanals zu verlangen. Diese Äußerungen machte er bei einer Veranstaltung in Arizona. Nach dem Auftritt postete Trump ein Bild einer amerikanischen Flagge über einem schmalen Gewässer und kommentierte: „Willkommen im Kanal der Vereinigten Staaten!“
Reaktionen aus Panama
Der Präsident Panamas, Jose Raul Mulino, reagierte ebenfalls auf Trumps Kommentare über die sozialen Medien. Er stellte klar, dass jeder Quadratmeter des Panamakanals und dessen angrenzenden Gebieten zu Panama gehört und dass die Souveränität und Unabhängigkeit des Landes nicht verhandelbar sind. Mulino verwies auf die Torrijos-Carter-Verträge von 1977, die die Auflösung der ehemaligen Kanalzone und die Anerkennung der panamaischen Souveränität regelten. Diese Verträge garantieren die dauerhafte Neutralität des Kanals und sichern seinen offenen und sicheren Betrieb für alle Nationen.
Preispolitik des Panamakanals
In Bezug auf die Gebühren erklärte Mulino, dass diese nicht willkürlich festgelegt werden. Vielmehr orientieren sie sich an Marktbedingungen, internationalem Wettbewerb, Betriebskosten sowie den Erhaltungs- und Modernisierungsbedarfen des Wasserwegs.
