Der Immobilieneigentümerverband Haus & Grund NRW kritisiert die geplante Verlängerung der Abrechnungsfrist für Erschließungsbeiträge scharf. Besonders Käufer junger Gebrauchtimmobilien könnten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten, warnt NRW-Verbandschef Tim Treude.
Die erst im vergangenen Sommer auf zehn Jahre verkürzte Abrechnungsfrist soll wieder auf 20 Jahre verdoppelt werden. Treude bezeichnet diese geplante Änderung als „Taschenspielertrick“, der den „Rechtsfrieden“ gefährde.
Laut Treude kann die verlängerte Abrechnungsfrist Käufer junger Gebrauchtimmobilien treffen, die in gutem Glauben von einer lastenfreien Übernahme ausgehen und später unerwartet mit Erschließungskostenforderungen der Kommunen konfrontiert werden. „Damit kann doch kein Mensch rechnen“, so Treude.
Des Weiteren kritisiert Treude, dass die Landesregierung die bisherige Regelung rückwirkend abschaffen möchte, wodurch die Verlässlichkeit der Politik Schaden nehmen könnte.
Was kritisiert der Immobilieneigentümerverband Haus & Grund NRW?
Der Verband kritisiert die geplante Verlängerung der Abrechnungsfrist für Erschließungsbeiträge von 10 auf 20 Jahre und die mögliche rückwirkende Abschaffung der bisherigen Regelung. Dies könnte vor allem Käufer junger Gebrauchtimmobilien finanziell belasten, die unerwartet mit Erschließungskostenforderungen konfrontiert werden könnten.
Welche Folgen könnte die Verlängerung der Abrechnungsfrist haben?
Die verlängerte Abrechnungsfrist könnte Käufer junger Gebrauchtimmobilien treffen, die in gutem Glauben von einer lastenfreien Übernahme ausgehen und später unerwartet mit Erschließungskostenforderungen der Kommunen konfrontiert werden. Dies kann zu finanziellen Schwierig