Der ungewöhnlich lange Dauerregen im Mai hat in Südbayern zu steigenden Pegelständen in Flüssen und Bächen geführt. Auch Radwege mussten aufgrund von Überflutungen gesperrt werden. Es gibt erste Hochwasser-Warnungen in einigen Landkreisen.
Erste Warnungen vor Überschwemmungen
Laut dem Hochwassernachrichtendienst des Umweltlandesamtes wurden am Dienstagabend in zwei Landkreisen, Rosenheim und Miesbach, Warnungen vor Ausuferungen und Überschwemmungen ausgesprochen. Die Flüsse Mangfall und Schlierach könnten die Meldestufe 1 überschreiten, was eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Allerdings wird nicht erwartet, dass die Pegelstände weiter ansteigen und die höchste Meldestufe 4 erreichen werden, die zu größeren Überflutungen führen kann.
Unwetter und weitere Überschwemmungen erwartet
Ein starkes Unwetter wird am Abend den Alpenrand und Teile des Alpenvorlands beeinträchtigen. Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf warnt vor möglichen Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen auf Straßen in Passau am Mittwoch. Das Baureferat in München hat aus Sicherheitsgründen den Radweg auf der Ostseite der Isar vorsorglich gesperrt.
Prognosen und Wetterlage
In der Nacht auf Dienstag fielen die Pegelstände von Inn und Donau, aber laut Prognosen des Wasserwirtschaftsamtes sollen diese am Mittwoch wieder steigen. Ein Tief aus Italien bringt kalte und feuchte Luft in Südbayern, während ein Hoch aus Irland im Norden freundlicheres Wetter bringt. Die Schneefallgrenze sinkt am Mittwoch voraussichtlich auf 1000 Meter.
Fazit
Insgesamt sind die steigenden Pegelstände in Südbayern aufgrund des Dauerregens besorgniserregend. Die Hochwasser-Warnungen und Sperrungen von Radwegen und Straßen zeigen, dass die Behörden auf mögliche Überschwemmungen vorbereitet sind. Die Wetterlage bleibt jedoch weiterhin instabil und es ist wichtig, die aktuellen Prognosen und Warnungen zu beachten.
