Die UNESCO hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht namens „Defending Creative Voices“ einen verstärkten Schutz für Künstler gefordert, die von bewaffneten Konflikten, politischer Instabilität und Naturkatastrophen betroffen sind. Laut dem Bericht wurden in 12 Ländern insgesamt 39 Künstler getötet und in 24 Ländern 119 Künstler inhaftiert. Diese Zahlen sind besorgniserregend und dürfen nicht ignoriert werden.
Der Bericht betont, dass Menschen, die in der Kunst arbeiten, verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt sind, wie z.B. Belästigung, Einkommensverlust, rechtliche Verfolgung, Gewalt, Zensur und Unterdrückung. Notfälle wie bewaffnete Konflikte, politische Instabilität und Naturkatastrophen können diese bestehenden Schwächen verschlimmern. Im selben Bericht wurde festgestellt, dass weltweit über 1.200 Verletzungen der künstlerischen Freiheit in nur einem Jahr aufgetreten sind.
Die UNESCO ist für die Konvention über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verantwortlich, die 2007 in Kraft trat. Obwohl 152 Länder das Abkommen ratifiziert haben, haben nur 27% von ihnen sichere Umgebungen für Künstler geschaffen oder unterstützt. Die UNESCO hat 1 Million Dollar für Projekte zur Förderung der künstlerischen Freiheit in über 25 Ländern bereitgestellt. Diese Finanzierung wird 13 von Regierungen geleitete Projekte und mehrere von Nichtregierungsorganisationen durchgeführte Projekte unterstützen.
Rekordzahl an getöteten und inhaftierten Künstlern
Laut dem Bericht wurden in 2021 insgesamt 39 Künstler in 12 Ländern getötet und 119 Künstler in 24 Ländern inhaftiert. Die UNESCO zitiert dabei Daten von Freemuse, einer unabhängigen internationalen Nichtregierungsorganisation, die sich für die Freiheit künstlerischen Ausdrucks und kulturelle Vielfalt einsetzt.
Bedrohungen für Künstler
Der Bericht betont, dass Künstler verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt sind, wie z.B. Belästigung, Einkommensverlust, rechtliche Verfolgung, Gewalt, Zensur und Unterdrückung. Notfälle wie bewaffnete Konflikte, politische Instabilität und Naturkatastrophen können diese bestehenden Schwächen verschlimmern.
Verantwortung der UNESCO
Die UNESCO ist für die Konvention über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verantwortlich, die 2007 in Kraft trat. Obwohl 152 Länder das Abkommen ratifiziert haben, haben nur 27% von ihnen sichere Umgebungen für Künstler geschaffen oder unterstützt.
UNESCO finanziert Projekte zur Förderung der künstlerischen Freiheit
Die UNESCO hat 1 Million Dollar für Projekte zur Förderung der künstlerischen Freiheit in über 25 Ländern bereitgestellt. Diese Finanzierung wird 13 von Regierungen geleitete Projekte und mehrere von Nichtregierungsorganisationen durchgeführte Projekte unterstützen.