Deutlicher Nachholbedarf bei Digitalisierung in Deutschland

Michael Traub, der Chef des Motorsägen- und Gartengeräteherstellers Stihl, äußerte sich besorgt über den Mangel an Digitalisierung in Deutschland. Traub betonte, dass es in Behörden, Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst deutlichen Nachholbedarf gebe. Er betonte, dass es ihm nicht um Kleinigkeiten oder die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens gehe, sondern um effiziente Geschäfts- und Verwaltungsprozesse.

Rahmenbedingungen für Fachkräftezuwanderung müssen verbessert werden

Traub sieht auch Nachholbedarf bei den Rahmenbedingungen für die Fachkräftezuwanderung. Er fordert von der Politik konkrete Maßnahmen, anstatt nur Lippenbekenntnisse. Traub betonte, dass die USA ein Einwanderungsland für Fachkräfte seien und die Infrastruktur so ausgelegt sei, dass es für Fachkräfte aus anderen Ländern einfach sei, dorthin zu kommen. Im Gegensatz dazu müssten Fachkräfte, die nach Deutschland kommen möchten, oft hohe Hürden überwinden.

Stihl sucht Ingenieurinnen und Ingenieure im Bereich Software, Maschinenbau, Mechatronik und IT

Stihl sucht derzeit vor allem Ingenieurinnen und Ingenieure im Bereich Software, Maschinenbau, Mechatronik und IT. Im Stammhaus in Waiblingen sind derzeit rund 360 Stellen unbesetzt. Stihl ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Motorsägen und hat Werke in Europa, Asien und Südamerika. Über 90 Prozent des Umsatzes werden außerhalb Deutschlands erzielt. Ende 2022 beschäftigte das Unternehmen weltweit gut 20.550 Menschen, was einem Anstieg von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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