Michael Palin, Mitglied der legendären Monty-Python-Truppe, wird am 5. Mai 80 Jahre alt. Bekannt wurde er in den 1960er und 1970er Jahren durch absurde Sketches und Auftritte mit der Comedy-Truppe. Heute ist er auch als Reisereporter und Autor erfolgreich.
Monty Python und Comedy-Klassiker
Palin erlangte als singender Holzfäller, Verkäufer eines toten Papageien oder Pontius Pilatus mit Sprachfehler im Filmklassiker „Das Leben des Brian“ Berühmtheit und brachte Millionen Menschen zum Lachen. Zusammen mit Graham Chapman, John Cleese, Eric Idle und Terry Gilliam startete er ab 1969 mit „Monty Python’s Flying Circus“ durch. Die verrückte Comedy-Serie war ihrer Zeit weit voraus und entwickelte bald Kultstatus.
Reisereporter und Autor
Neben seiner Karriere als Komiker und Schauspieler ist Palin auch als Reisereporter und Autor erfolgreich. In seinen Büchern und Fernsehsendungen versucht er, Vorurteile über andere Länder abzubauen und seinen Horizont zu erweitern. Zu den vielen Ländern, die er besucht hat, zählen Kuba, Myanmar, Pakistan und Nordkorea. Seine jüngste TV-Dokuserie „Into Iraq“ begleitet ihn auf einer Reise von der Quelle des Tigris im Südosten der Türkei durch den Irak und bis zum Persischen Golf.
Kindheit und Karrierebeginn
Palin wurde 1943 in Sheffield geboren und entdeckte schon als Kind seine Faszination für ferne, fremde Länder und das Theater. Nach dem Studium trat er verschiedenen Theater- und Comedygruppen bei und lernte seinen zukünftigen Monty-Python-Kollegen Terry Jones kennen. Die beiden arbeiteten einige Zeit als Autoren für verschiedene Sendungen der BBC.
Palin hat in seinem Leben viele Orte besucht, die er als Schüler in Sheffield für unerreichbar gehalten hätte. „Beim Reisen geht es darum, etwas zu entdecken, was man vorher nicht kannte“, sagt er. „Seinen Horizont zu erweitern und in gewisser Weise auch, hinter die Schlagzeilen zu blicken.“
