Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem wichtigen Besuch in Rom eingetroffen, um die Spitzen des Staates zu treffen und um weitere Unterstützung für den Krieg gegen Russland zu werben. Bei seinem Besuch in Italien will er um weitere Unterstützung bei der Abwehr des russischen Angriffs werben und den Sieg der Ukraine erreichen.
Empfänge und Termine
Selenskyj traf am Samstag in der Hauptstadt Rom ein, um dort Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschefin Giorgia Meloni zu treffen. Bei einer Audienz bei Papst Franziskus dürfte es vor allem um Wege zum Frieden gehen. Der Politiker landete am Vormittag auf dem Flughafen Rom-Ciampino, wo er von Außenminister Antonio Tajani empfangen wurde. Im Anschluss fuhr der ukrainische Präsident mit einem großen Wagenkonvoi in die Innenstadt in ein Hotel, ehe seine Termine anstanden.
Sicherheitsmaßnahmen und Begleitung
Rom traf außerordentliche Sicherheitsmaßnahmen für den Gast. Rund 1500 Polizisten und Sicherheitsleute waren Medienberichten zufolge für einen reibungslosen Ablauf des Staatsbesuchs im Einsatz. Flughäfen, Bahnhöfe und die U-Bahn wurden demnach besonders kontrolliert. Über der Stadt wurde eine Flugverbotszone auch für Drohnen eingerichtet. Scharfschützen seien überall dort positioniert, wo Selenskyj erwartet wurde. Begleitet wird Selenskyj während seines Besuchs zudem vom Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak.
Weiterreise und Reaktionen
Offen blieb zunächst, ob Selenskyj von Italien nach Deutschland weiterreisen wird. Über eine Reise in die Bundesrepublik wurde zuletzt spekuliert, eine offizielle Bestätigung gab es bislang nicht. Berlin bereitete sich aber mit hohen Sicherheitsmaßnahmen auf einen Politikerbesuch vor. In Italien lebende Ukrainer versammelten sich auf der bekannten Piazza Barberini im Zentrum Roms, um gemeinsam die ukrainische Nationalhymne zu singen und ihre Unterstützung zu zeigen.
Fazit
Selenskyjs Besuch in Rom ist ein wichtiger Schritt, um weitere Unterstützung für den Krieg gegen Russland zu erhalten und den Sieg der Ukraine zu erreichen. Die außerordentlichen Sicherheitsmaßnahmen und die Begleitung durch den Chef des ukrainischen Präsidentenbüros zeigen die Bedeutung des Besuchs und die Ernsthaftigkeit der Lage in der Ukraine.