Der FC Schalke 04 hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wichtige Punkte gesammelt. Mit einem dramatischen 3:2-Sieg gegen den FSV Mainz 05 konnte sich das Team von Trainer Thomas Reis vom Abstiegsplatz lösen und sich vorerst auf den 14. Tabellenplatz verbessern. Die Rivalen TSG 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart und VfL Bochum haben jedoch die Chance, am Samstag wieder vorbeizuziehen.
Spielverlauf
In einer temporeichen Partie mit Feuer von Beginn an waren beide Teams sofort auf Betriebstemperatur und suchten den Weg nach vorn. Die Gäste aus Schalke verbuchten die ersten verheißungsvollen Offensivaktionen, ließen in Strafraumnähe jedoch die nötige Präzision vermissen. Die Hausherren aus Mainz zeigten sich gut erholt vom jüngsten 0:3 in Wolfsburg und hatten die erste Chance durch Karim Onisiwo.
In der 26. Minute jubelten die Königsblauen: Marius Bülter versetzte auf der linken Seite mit einem Übersteiger seinen Gegenspieler und überwand 05-Torwart Robin Zentner mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. Der Treffer hinterließ Wirkung bei den Rheinhessen, die sich im Spielaufbau schwertaten und in der Abwehr einige Wackler drin hatten.
Nach der Pause kamen die Mainzer besser ins Spiel und konnten durch Leandro Barreiro (53.) und Aaron (70.) zweimal ausgleichen. Doch Schalke gab nicht auf und kämpfte bis zur letzten Minute. In der zwölften Minute der Nachspielzeit konnte Marius Bülter per Foulelfmeter den Siegtreffer erzielen.
Bedeutung des Sieges
Mit Herz und Leidenschaft hat Schalke 04 den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison erkämpft und die Konkurrenz im Abstiegskampf unter Druck gesetzt. Der Last-Minute-Sieg erhöht den Druck auf die Rivalen im Kampf um den Klassenverbleib und gibt Schalke neuen Mut für die kommenden Spiele.
Fazit
Das Spiel zwischen Mainz und Schalke war ein echter Kampf um den Klassenverbleib. Schalke konnte sich am Ende durchsetzen und wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch in schwierigen Situationen kämpfen und gewinnen kann. Ob das für den Klassenverbleib reicht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
