Die Handlung

In dem TV-Zweiteiler „Herzstolpern“ spielt Sebastian Ströbel den Vater eines Jungen mit Downsyndrom. Felix (Benjamin Raue) verliebt sich auf einem inklusiven Bauernhof in Emma (ebenfalls mit Trisomie 21 geboren). Der Helikopter-Papa Alex wird nervös…

Das Interview

Sebastian Ströbel, bekannt aus der TV-Reihe „Die Bergretter“, erzählt im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news von den Dreharbeiten. Der Schauspieler zeigt sich schwer begeistert von dem Film, der Inklusion, Diversität und Gleichberechtigung thematisiert.

Die Bedeutung des Bonus-Chromosoms

Ströbel findet es „unglaublich interessant und auch sehr reizvoll, einen Film mit zwei HauptdarstellerInnen zu machen, die Trisomie 21 haben, bei dem das dann aber eigentlich gar keine Rolle spielt.“ Er betont, dass Menschen mit Downsyndrom etwas Besonderes haben und das Bonus-Chromosom verdeutlicht dies.

Über Vorurteile und Berührungsängste

Ströbel sieht den Film als Merkstück, das auf alles übertragen werden kann. Wenn Menschen Ressentiments haben oder Abwehrhaltungen entwickeln, hat es oft mit Nicht-Kennen zu tun. Wenn man sich mit etwas beschäftigt, etwas kennenlernt und Kontakt hat, verfliegen Vorurteile und Berührungsängste.

Die Vielfalt von Trisomie 21

Es gibt verschiedene Farben der Trisomie 21 und auch unterschiedliche Energielevel. Ströbel betont jedoch, dass dies auch für Menschen mit „normalen“ Chromosomen gilt.

Empathie statt Überforderung

Ströbel erklärt, dass Menschen im Rollstuhl oft nicht ständig nach Hilfe gefragt werden möchten. Mit Reflexion und Empathie sei es jedoch nicht schwer zu erkennen, wann Hilfe angeboten werden sollte.

Insgesamt zeigt sich Sebastian Ströbel begeistert von den Dreharbeiten zu „Herzstolpern“ und betont die Bedeutung von Inklusion und Empathie im Umgang mit Menschen.

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