Der bekannte Musiker und Hobbykoch Herbert Grönemeyer hat in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ seine Leidenschaft für das Kochen und die Parallelen zur Musik hervorgehoben. Für ihn haben kreative Momente in der Küche und im Studio Ähnlichkeiten.
Kochen als kreativer Prozess
Grönemeyer sieht das Kochen als einen kreativen Prozess, bei dem man Dinge zusammenfügt und darauf hofft, dass sie einen guten Geschmack ergeben. Er vergleicht diesen Prozess mit dem Musikmachen, bei dem man verschiedene Elemente zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt.
Vorlieben und Abneigungen
Obwohl Grönemeyer gerne kreativ kocht, ist die Currywurst nicht sein Favorit. Obwohl er in den 80er Jahren mit seinem Song „Currywurst“ bekannt wurde, mag er diese Mahlzeit nicht besonders. Er bevorzugt stattdessen eine grobe Bratwurst, die sein Vater aus dem Münsterland mitbrachte. Kulinarisch geprägt wurde Grönemeyer vor allem durch die Küche seiner estnischen Mutter, die gerne marokkanisch kochte und auch schon Pasta al dente zubereitete. Sie war auch eine Jägerin und kochte viel Wild, sowie Borschtsch und Piroggen.
