Die Staatskanzlei des Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) sowie das Wissenschaftsministerium und das Heimatministerium werden bis 2024 Solaranlagen auf ihren Dächern erhalten. Der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb plant, mit dem Bau im Sommer zu beginnen.
Zeitplan und Details
Der erste Teil des Solardachs am Wissenschaftsministerium soll noch in diesem Jahr installiert werden. Die Photovoltaikanlage auf der Staatskanzlei ist für den Winter geplant. Die Konstruktion auf dem Heimatministerium soll im Jahr 2024 installiert werden.
Ein Sprecher des Bau- und Liegenschaftsbetriebs betonte, dass die meisten Ministerien und die Staatskanzlei bereits mit Fernwärme versorgt werden. Zudem beschafft der Betrieb für alle seine Gebäude – mit Ausnahme der Hochschulen – Ökostrom.
Klimaneutralität als Ziel
Der zuständige Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) erklärte, dass Fernwärme und Ökostrom wichtige Bausteine seien, um das Ziel der Klimaneutralität der Landesverwaltung zu erreichen. Der Ausbau der Photovoltaik mache die Verwaltung unabhängiger von fossilen Energieträgern.
In diesem Sommer wird der Bau der Solaranlagen auf den Dächern der Staatskanzlei und der Ministerien beginnen, um das Ziel der Klimaneutralität der Landesverwaltung zu erreichen.
