Das Hamburger Rathaus wird zu 70 Prozent mit fossilen Brennstoffen beheizt, aber es wird auch mit Fernwärme versorgt. Die Stadt Hamburg hat das Ziel, bis 2030 kohlefrei zu sein, was bedeutet, dass auch die Heizung für Senat und Bürgerschaft umgestellt werden muss. Im Jahr 2022 zahlte die Stadt Hamburg rund 265.000 Euro für die Beheizung des Rathauses. Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion wurden dabei 2,5 Millionen Kilowattstunden verbraucht. Die monatlichen Heizkosten pro Quadratmeter betrugen 1,10 Euro.

Fernwärme in Hamburg

Das Hamburger Rathaus wird mit Fernwärme versorgt, die aus dem Energiemix des Stadtnetzes Hamburg stammt. Dieser besteht zu 43 Prozent aus Steinkohle, 30 Prozent aus Abwärme, 25 Prozent aus Erdgas, 1,7 Prozent aus Heizöl und 0,3 Prozent aus Biogas. Der Anteil erneuerbarer Energien beträgt 20,2 Prozent.

Kritik der AfD-Fraktion

Die AfD-Fraktion kritisierte den hohen Anteil fossiler Brennstoffe bei der Beheizung des Rathauses. Sie erklärte, dass der rot-grüne Senat weiterhin auf Steinkohle und Erdgas setze, während die Bürger zum Einsatz von Wärmepumpen gedrängt würden und Energie unbezahlbar werde.

Ziele der Bundesregierung und des Hamburger Senats

Die Bundesregierung plant, dass ab 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Der Hamburger Senat hat das Ziel, bis 2030 keine Kohle mehr für die Fernwärme zu verwenden. Damit würde sich auch der für das Rathaus genutzte Energiemix verändern.

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