Die Landkreise in Baden-Württemberg möchten die Besoldung von Führungskräften in der Verwaltung erhöhen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Laut dem Präsidenten des Landkreistags, Joachim Walter (CDU), sei es wichtig, den Mitarbeitenden attraktive Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, um sie für Führungsaufgaben zu motivieren. In einem Positionspapier der Landrätinnen und Landräte wird betont, dass aufgrund des geringen Gehaltszuwachses immer weniger Menschen im öffentlichen Dienst dazu motiviert werden können, sich weiterzuentwickeln. Daher müsse der Gehaltsunterschied zwischen rein sachbearbeitenden Tätigkeiten und solchen mit erweitertem Aufgabenfeld und Personalverantwortung wieder vergrößert werden. Auch leistungsbezogene Zulagen sollten wieder ermöglicht werden.

Um bestimmte Berufsgruppen wie Straßenwärterinnen und Straßenwärter neu einzustufen, fordern die Landkreise die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen durch die Landesregierung. Gemeinden, Städte und Landkreise kämpfen schon länger mit Fachkräftemangel, weshalb neben dem Abbau von Bürokratie und der Digitalisierung der Verwaltung auch mehr Ausbildung notwendig sei. Die Zulassungszahlen an den Verwaltungshochschulen in Kehl und Ludwigsburg sollten aus Sicht der Landkreise von 800 auf 1000 erhöht werden.

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