Die WM-Rallye Italien auf Sardinien wurde von heftigem Regen und durchweichten Schotterpisten mit tiefen Pfützen geprägt. Für das M-Sport Ford Team brachte dies zahlreiche Probleme mit sich und eine karge Punkteausbeute.
Ott Tänak/Martin Järveoja
Ott Tänak und Martin Järveoja, als Tabellenzweite angereist, konnten mit dem 368 kW (500 PS) starken Puma Hybrid Rally1 die zweitschnellste Zeit auf der abschließenden „Power Stage“ setzen und wurden dafür mit vier Zählern belohnt. Am Samstag kratzte Tänak noch an der fünften Position, jedoch ließ ihn eine Wasserdurchfahrt auf der neunten Wertungsprüfung zum Verhängnis werden. Ein Elektronikproblem verhinderte anschließend die Weiterfahrt. Auf der finalen Etappe zeigte der Weltmeister von 2019 noch einmal die Leistungsfähigkeit des Ford mit zwei Bestzeiten.
Pierre-Louis Loubet/Nicolas Gilsoul
Pierre-Louis Loubet kämpfte mit dem Ford Puma Hybrid Rally1 in der Spitzengruppe mit, als ein Fahrfehler seine Rallye beendete. Am Freitag überzeugte der Korse auf den schwierigen Schotterwegen mit Top-5-Zeiten, die 50 Kilometer lange WP „Monte Lerno“ beendete er sogar als Vierter. Zur Mittagspause lag er auf Rang drei und machte zu Beginn der Nachmittagsschleife mit einer zweitbesten Zeit auf hohem Niveau weiter.
Adrien Fourmaux/Alex Coria
Adrien Fourmaux und Alex Coria strandeten auf dem sicheren Weg zum Sieg in der WRC2-Kategorie mit dem Fiesta Rally2 kurz vor dem Ziel wegen Aquaplanings.
In der Fahrerwertung liegt Ott Tänak vor der Safari-Rallye Kenia nun auf Platz drei.
