Rückgang bei Regenbogenforellen, Lachsforellen, Bachforellen und Karpfen

Im Jahr 2022 ist die Erzeugung von Speisefisch in Thüringen zurückgegangen. Laut dem Landesamt für Statistik in Erfurt haben die 55 Aquakulturbetriebe zusammen 757 Tonnen Speisefisch produziert, was einem Rückgang von 15 Prozent oder 129 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Rückgang betraf sowohl forellenartige Fische als auch Karpfen.

Die geringen Niederschläge im vergangenen Jahr haben sich auf die von den Thüringer Fischwirten bewirtschafteten Gewässer ausgewirkt und somit auch auf die Speisefischproduktion. Die Erzeugung von Regenbogenforellen, die 65 Prozent der gesamten Fischerzeugung in Thüringen ausmachen, ist um 9 Prozent oder 50 Tonnen auf 490 Tonnen gesunken. Auch die Lachsforellenproduktion ist um 45 Prozent oder 61 Tonnen gesunken, während die Bachforellenproduktion um 13 Prozent oder 2 Tonnen gesunken ist.

Bei Karpfen, die 20 Prozent der gesamten Speisefischerzeugung Thüringens ausmachen, ist die Produktion um 16 Prozent oder 29 Tonnen auf 152 Tonnen gesunken. Die Schleienproduktion ist um eine Tonne auf 2 Tonnen gesunken. Der Thüringer Anteil an der gesamtdeutschen Speisefischerzeugung von 17.833 Tonnen ist von 4,9 auf 4,2 Prozent gefallen.

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