Die deutsche Band Rammstein, die weltweit bekannt ist, könnte bald ihr Ende finden, nachdem Vorwürfe gegen den Sänger Till Lindemann (60) erhoben wurden. Die Band ist eine der größten Geldmaschinen der deutschen Musikszene und hat seit ihrer Gründung im Jahr 1994 durch Albumverkäufe, Tourneen und Merchandising rund 500 Millionen Euro verdient, schätzt die „Bild“.

Ursprünge in der DDR-Punkszene

Rammstein hat seine Wurzeln in der musikalischen DDR-Untergrundszene der Achtzigerjahre, die von improvisierter Wildheit geprägt war. Feeling B, eine Berliner Band, die für ihre alkoholgetränkten und skurrilen Auftritte bekannt war, hatte eine zentrale Position in dieser Szene. Die späteren Rammstein-Musiker Paul Landers und Christian Lorenz waren bereits Mitglieder von Feeling B.

Gründung von Rammstein

Nach dem Mauerfall stieß auch der spätere Rammstein-Drummer Christoph Schneider zu Feeling B. Als Feeling B sich 1994 auflöste, gründeten Till Lindemann, Richard Kruspe, Oliver Riedel, Christoph Schneider, Christian Lorenz und Paul Landers die Band Tempelprayers, die sich auf harten Metal statt auf chaotischen Punk konzentrierte. Die Band wurde später in Rammstein umbenannt.

Flake’s Bedenken

Keyboarder Flake war anfangs nicht begeistert von der „Neuen deutschen Härte“ des Projekts. Er wurde jedoch von Paul Landers überzeugt, der ihn mitnahm und ihn schließlich für die Band gewann.

Obwohl die aktuellen Vorwürfe gegen Till Lindemann das Ende von Rammstein bedeuten könnten, bleibt die Band eine der erfolgreichsten deutschen Musikexporte und hat es von den Anfängen im DDR-Punk zur Mega-Geldmaschine geschafft.

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