Kommentar von Bernhard Walker
Die Suche nach der Löwin, die seit Donnerstag die Republik in Atem hielt und sogar internationale Medien beschäftigte, endete recht unspektakulär. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Raubtier um ein Wildschwein handelte.
Trotzdem ist es unfair, nun Häme und Spott auf die Verantwortlichen zu werfen. Denn was hätten sie tun sollen? In Brandenburg ist es nicht verboten, dass Privathaushalte Löwen halten. Es ist auch möglich, dass gefährliche Tiere gehalten werden, ohne dass die Behörden davon wissen.
Um die Bevölkerung vor einer möglichen Gefahr zu schützen, handelten die Verantwortlichen richtig. Sie informierten, holten sich Rat von Fachleuten, durchsuchten die Gegend gründlich und beendeten die Großaktion, als klar wurde, dass keine Spuren einer Raubkatze gefunden wurden.
Quelle: Badische Zeitung
